Von der wirtschaftlichen Stagnation nach Kriegsende konnte sich Lurgi als Anbieter von 200 Verfahren, wovon fast die Hälfte aus eigener Entwicklung stammte, schnell erholen. Seit sie 1936 Laboratorien und Versuchsanlagen in der Frankfurter Gwinnerstraße zusammengefasst hatte, verfügte sie über die meisten Pilotanlagen aller Ingenieurunternehmen.
Physikalische Absorption mittels Methanol (1949)
Lurgi weltweit
Bereits 1956 erwirtschaftete Lurgi die Hälfte des Umsatzes im Ausland. Vor Ort waren bald neue Auslandstöchter und Repräsentanzen wesentlich am Geschäft beteiligt.
Extraktive Destillation (Arosolvan) (1959)
Extraktive Destillation (Distapex) (1964)
Drei operative Gesellschaften und die Lurgi Verwaltung GmbH (1959 bis 1976)
Bis 1976 betrieben drei Gesellschaften - Apparatetechnik, Mineralöltechnik, Chemie und Hüttentechnik - die operativen Geschäfte. Zentrale Dienstleistungen hatte Ende der fünfziger Jahre die Verwaltungsgesellschaft übernommen.
Lurgi Umwelt- und Chemotechnik GmbH (1977)
Eine weitere Gesellschaft konzentrierte sich ab 1977 auf Umwelttechnik. Sie entwickelte in dieser Sparte fast die gesamte Palette bedeutender Verfahren.
Lurgi Kohle- und Mineralöltechnik GmbH (1977)
Die Ölkrisen der 70er Jahren machte die Kohletechnik wieder interessant. Lurgi ließ Know-how in der Mineralölgesellschaft aufleben.
Kombiniertes Reforming von Synthesegas (1978)
Schwefelrückgewinnung nach dem Claus-Verfahren (1983)
Zusammenschluss der vier Frankfurter Gesellschaften (1984)
1984 wurden die Einzelgesellschaften zur GmbH zusammengefasst.
Umzug ins neue Lurgi-Haus (1987)
Aus 17 verschiedenen Standorten in Frankfurt zogen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Lurgi-Haus im heutigen Mertonviertel in Frankfurt Heddernheim.
Katalytische Konversion von Methanol zur Gewinnung von Propylen (MTP®) (1990)